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Rosenkreuzer Philosophie

Willkommen im Wiki des RCF Rosenkreuzer Freundeskreises


Das Wiki des RCF Rosenkreuzer Freundeskreises ist eine freie Enzyklopädie der Rosenkreuzer Philosophie. Sie sammelt das Wissen der Rosenkreuzer Gemeinschaft und stellt es allen Interessierten zur Verfügung. Der Grundstock des Wiki wird durch die Veröffentlichungen Max Heindels gebildet.

Jeder Besucher kann dieses Wiki lesen, auch ohne eine Anmeldung für das Wiki zu haben.

Da diese Sammlung nur durch viele sachkundige Autoren zusammengestellt werden kann, ist jeder aufgerufen an diesem Werk mitzuarbeiten. Um als Editor Seiten und Beiträge erstellen zu können, müssen Sie im RCF Rosenkreuzer Freundeskreis registriert und zugelassen sein.

Max Heindel in der Theosophischen Gesellschaft


In Los Angeles hörte er 1903 einen Vortrag von Charles Leadbeater und trat daraufhin der Theosophischen Gesellschaft Adyar (Adyar-TG) bei. Er setzte sich intensiv mit der Theosophie, aber auch Spiritismus, Okkultismus und Astrologie auseinander und wurde Vegetarier. 1904 folgte die Wahl zum Vizepräsidenten der Los-Angeles-Loge. Nachdem er im Sommer 1905 schwer erkrankt war, legte er dieses Amt nieder und trat wieder aus der Adyar-TG aus. Auf eigene Faust unternahm er 1906 eine Vortragsreise durch die USA, wobei er über die Christliche Mystik und Astrologie referierte.

In der Theosophischen Gesellschaft hatte er Alma von Brandis kennengelernt, die eine esoterische „Geheimschülerin“ Rudolf Steiners war. Diese lud ihn 1907 ein, auf ihre Kosten mit nach Deutschland zu Rudolf Steiner zu fahren. Steiner war zu jener Zeit Generalsekretär der Deutschen Sektion der Theosophischen Gesellschaft. Von Brandis eingeführt und wegen seines früheren Vizepräsidentenpostens bei den Theosophen in Los Angeles, akzeptierte Steiner ihn als "Geheimschüler" in seiner rosenkreuzerisch ausgerichteten Esoterischen Sektion, deren Gründer und autokratischer Leiter er war. Dort nahm Heindel fünf Monate lang, von November 1907 bis März 1908, an dessen Geheimschulungen und esoterischen Vorträgen teil.

Die Rosenkreuzer Gemeinschaft (Rosicrucian Fellowship)


1909 schrieb Max Heindel in den USA ein Werk mit dem Titel Die Weltanschauung der Rosenkreuzer und gründete am 8. August 1909 in Seattle den Rosicrucian Fellowship.

Auf einer Vortragsreise durch die USA rief er in Folge mehrere Zentren für seinen neuen Orden ins Leben. Am 10. August 1910 heiratete Heindel in Los Angeles Augusta Foss, mit ihr gemeinsam baute er nun den Orden weiter aus. Ein passendes Gelände für das zukünftige Hauptquartier wurde am 3. Mai 1911 in Oceanside angekauft. In den folgenden Jahren entstanden rund um den sogenannten Mount Ecclesia eine Reihe von Gebäuden, das Zentrum der Rosicrucian Fellowship.

Heindel erlitt am 6. Januar 1919 in seinem Büro auf dem Mount Ecclesia in Oceanside einen Schlaganfall, kurz darauf starb er im Alter von 53 Jahren. Seine Frau Augusta Foss führte den Rosicrucian Fellowship weiter.

Im deutschsprachigen Raum wird die Rosenkreuzer-Gemeinschaft durch den RCF Rosenkreuzer Freundeskreis vertreten.

Aufgabe der Rosenkreuzer-Gemeinschaft


Es ist eine Aufgabe der Rosenkreuzer Gemeinschaft mitzuhelfen, eine kommende, umfassendere und neue Entfaltung der christlichen Religion vorzubereiten. Daher vermitteln ihre Lehren heute allen Menschen, die bereit sind, sie zu prüfen und aufzunehmen, ein esoterisches Christentum, das die allgemeinen exoterischen christlichen Lehren der Kirchen ergänzt und erläutert.

Die Rosenkreuzerlehren beinhalten wertvolle Informationen über die vergangene, gegenwärtige und zukünftige Entwicklung der Welt und des Menschen, sowohl vom wissenschaftlichen wie auch vom geistigen Standpunkt aus gesehen. Sie zeigen ferner die innere Verbundenheit von Religion, Wissenschaft und Kunst und die Notwendigkeit, Herz und Verstand miteinander zu versöhnen.

Dazu gehört:
  • dem Leben das Fundament warmer Herzensgüte zu verleihen
  • die versöhnende Zusammenarbeit von Mensch zu Mensch und Volk zu Volk
  • die Pflicht und der Opfersinn, sich den vom Schicksal getroffenen Menschen hilfreich zuzuwenden
  • unsere Liebe gegenüber allen Geschöpfen Gottes
Kaltes, intellektuelles Wissen ohne Glauben an Gott und ohne das Bewusstsein der Verantwortung vor einem Höheren und dem inneren Richter führt zu unheilvollen Entartungen und Missbrauch der Gaben und Kräfte der Schöpfung.

Max Heindel
Max Heindel wurde am 23. Juli 1865 in Aarhus als erster von zwei Söhnen von Francois L. von Grasshoff (1838–1872) und Anna Sorine Withen († 1916) geboren.

Nach dem frühen Unfalltod des Vaters, eines Bäckermeisters, zog die Witwe Ende 1873 nach Frederiksberg bei Kopenhagen.

1884 verließ er das Elternhaus, ging nach Glasgow und arbeitete dort als Tabakhändler. Hier lernte er Catherine Dorothy Luetjens Wallace (* 1869) kennen, die er am 15. Dezember 1885 in Glasgow heiratete. Aus der Ehe gingen vier Kinder hervor. Das Paar zog 1885/1886 nach Liverpool, wo Heindel, wie sein Schwiegervater, den Beruf des Schiffsingenieurs erlernte und im Zuge dieser Tätigkeit häufige Schiffsreisen machte. 1888/1889 folgte ein weiterer Umzug zurück nach Frederiksberg. Zwischen 1892 und 1896 wurde die Ehe geschieden, die Kinder kamen in die Obhut von Heindels Mutter Anna.

Etwa um 1896 brach Heindel alleine in die USA auf, hier änderte er seinen Namen von Grasshoff auf Max Heindel. Er fand in Somerville Arbeit als Ingenieur in einer Brauerei. Hier heiratete er erneut, diesmal eine wesentlich ältere dänische Witwe mit ebenfalls vier Kindern namens Petersen. Ende 1898 zogen seine vier Kinder aus erster Ehe von Frederiksberg zu ihm in die USA. Auch die zweite Ehe wurde 1899 geschieden und Heindel zog mit seinen vier eigenen Kindern im selben Jahr nach Roxbury.

Er trat vorübergehend den Quäkern bei und nach schwieriger Arbeitssuche fand er ein Auskommen als Maschinist auf einem Dampfer auf den Großen Seen. Das Schiff sank jedoch und nur mit Mühe konnte Heindel sich retten. Nach diesem Erlebnis kehrte er der Schifffahrt den Rücken und arbeitete als Heizungsingenieur.

Am 10. August 1910 heiratete er in Los Angeles ein drittes mal. Augusta Foss (1865–1949) hatte er 1903 in der Theosophischen Gesellschaft kennengelernt. Die Ehe blieb kinderlos.

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